Ausgangslage
Zielsetzungen
Unterstützung
Hier und Da im Jahr 2010
Ausgangslage
Der Kanton Zug hat den höchsten Ausländeranteil der Zentralschweiz. Daher möchten wir mit EinZug einen bewusst vielfältigen Akzent setzen: Wir betonen Konstanz, Leichtigkeit, Humor und generell die Gemeinsamkeiten im alltäglichen interkulturellen Zusammenleben der Region.
Im Jahr 2010 wurden im ganzen Kanton Zug mehrfach 10 unterschiedliche Portraits auf Plakaten im Weltformat aufgestellt. Im Jahr 2011 folgt eine Erweiterung: ab dem 5. September ist eine Auswahl der Portraits in den Bussen der Zuger Verkehrsbetriebe aufgehängt. Mitten im Alltag soll so das Nachdenken über die “Verbindung in der Vielfalt” angeregt werden.
Vielfalt verbindet – Verbindung der Vielfalt: EinZug lautet unser Motto.
Integration und gelungenes Miteinander geht über punktuelle Begegnung verschiedener Gruppierungen oder ein Staunen über „das Fremde“ hinaus: „EinZug“ weist die dauerhafte Zuwanderung und die damit verbundene gesellschaftliche Bereicherung über die Generationen hinweg hin. Es geht um die eigentliche Bedeutung von „Integration“ gemäss Duden: Zentral sind die Gemeinsamkeit und der Zusammenhalt des aus vielfältigen Elementen bestehenden Ganzen, der Lebenswelt Zug. Dies ist es letztlich, was aus den Gesprächen und Statements oder Testimonials herauskristallisiert werden soll: Die realitätsbezogenen Beispiele, Erlebnisse und Haltungen zum alltäglichen, vielfältigen Zusammenleben im Kanton.
Zielsetzungen
Zielsetzungen von EinZug sind
- Leichte und realistisch-neutral besetzte Aspekte, Schattierungen und Nuancen des gemeinsamen Zusammenlebens im Kanton Zug zeigen
- Berührungsängste, Voreingenommenheiten und Vorurteile hinsichtlich der Fremdbilder in der breiten Öffentlichkeit der Mehrheitsgesellschaft wie auch in/zwischen den migrantischen Communities abbauen
- Langfristig zu einem Klima der Offenheit, Toleranz, Anerkennung und des gegenseitigen Respekts bei gleichzeitigem Empowerment und (chancen) gleichem Zugang aller zum selben Arbeits - und Lebensort schaffen
- Betonung des Verbindenden statt des Trennenden und dadurch im weiteren Sinne die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und –friedens sowie der gesamtgesellschaftlichen Integration
Unterstützung
Neben finanzieller Unterstützung durch die private Hand erfuhr das Projekt mit den Plakaten im Jahr 2010 hauptsächlich auch eine Förderung durch die öffentliche Hand, namentlich durch den Kanton Zug und durch die Zuger Gemeinden, massgeblich durch die Stadt Zug. Allen Unterstützenden sei herzlich gedankt.
Wir danken zudem allen Personen, die 2010 und 2011 unzählige Stunden ihrer Freizeit in die Konzeption und Durchführung des Projekts eingebracht haben. Ein grosser Dank geht schliesslich auch an die Porträtierten, die sich für die anspruchsvolle Aufgabe mit dem Fotografen zur Verfügung gestellt und damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag geleistet haben.
Hier und Da im Jahr 2010
Plakatkampagne wie auch Videoportraits wurden 2010 erstmals im Rahmen der multimedialen Zuger Migrationsausstellung "Hier und Da. Migration ausgestellt" gezeigt: Diese Ausstellung gab einen Einblick in migrantische Alltagsräume und half aufzuzeigen, wie es sich im Einwanderungsland Schweiz lebt.
Der Schwerpunkt der von der Hochschule Luzern - Design & Kunst gestalteten Ausstellung lag dabei auf den Stimmen der Diaspora selbst und dabei wiederum insbesondere auf vielfältigen Prozessen der Integration.
Vernissage mit interkulturellem Apéro und musikalischer Begleitung
Freitag, 28. Mai 2010 ab 18 Uhr
Ausstellung im Jahr 2010
29. Mai bis 18. Juni 2010 m Alten Kantonsspital Zug
Detaillierte Informationen zur früheren Ausstellung von 2010 unter www.hier-und-da.ch